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U19-Euro 2016 – Schulkampagnen-Konzept des DFB begeistert vor allem junges Publikum

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Nach der EM ist vor der EM. Kaum ist die Euro2016 in Frankreich vorbei, startet schon das nächste Turnier auf europäischer Ebene. Diesmal im Mittelpunkt: Die „Stars von morgen“. Bei der U19-Europameisterschaft in Baden-Württemberg kämpfen vom 11. – 24. Juli die Nachwuchskicker aus acht Nationen um den europäischen Meistertitel. Neben Gastgeber Deutschland sind in der Gruppe A die Nationen Italien, Portugal und Österreich vertreten. Zudem gehen in der Gruppe B die U19-Mannschaften von Kroatien, Niederlande, Frankreich und England an den Start. Gekickt wird an neun Spielorten der badischen bzw. württembergischen Fußballverbände. Dazu gehören die Städte Aalen, Aspach, Heidenheim, Mannheim, Reutlingen, Sinsheim, Stuttgart, Ulm und Sandhausen.

Unter dem Motto „Aufgehende Sterne“ bietet die EM für die Youngsters eine ideale Plattform sich zu präsentieren. Dabei soll vor allem das junge Publikum begeistert werden, speziell mit attraktiven Schulkampagnen. HinterDerLinie wirft einen Blick auf das Vermarktungskonzept des Turniers und spricht mit Roy Rajber, Medienverantwortlicher des LOC zur U19-EM, über die Motive, das Konzept und die Erwartungen der Kommunikationskampagne.

Die „Fans von morgen“ als strategische Zielgruppe

Während auf dem Feld die „Stars von morgen“ ihre Fähigkeiten zeigen, werden die jungen Kicker von den „Fans von morgen“ begleitet. Laut Rajber definiert dieser Gedanke die strategische Ausrichtung der U19-EM im Hinblick auf die Zielgruppe. Das Turnier soll also vor allem ein junges Publikum begeistern. Im Vordergrund stehen Kinder als auch Jugendliche, die sich insbesondere in Form von Schulklassen gut ansprechen lassen. Neben gezielten Schulkampagnen wurden aber auch Rahmenbedingungen geschaffen, die dem jungen Publikum entgegenkommen. So wurden beispielsweise sieben Anstosszeiten auf den Mittag gelegt, um eine Möglichkeit zu schaffen die Partien im Rahmen eines Schulwandertags zu besuchen. Die Eintrittspreise für Schüler fallen dementsprechend äußerst attraktiv aus.

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Schulkampagnen als zentrales Element der Vermarktung

Angepasst an die Zielgruppendefinition wurden vom DFB diverse Schulkampagnen initiiert, die Begeisterung und Vorfreude auf das Turnier wecken sollen. Ein zentrales Element war beispielsweise die „Paule Roadshow“, bei der das DFB-Maskottchen Paule in Summe 140 Schulen aus der Region besuchte. Laut Rajber war dies ein voller Erfolg. Neben der steigenden Begeisterung haben auch die Ticketbestellungen im Rahmen der Roadshow kontinuierlich zugenommen. Die Resonanz der Aktion ist somit deutlich positiv zu bewerten.
Zusätzlich bot der DFB aber auch Platz für Involvement. So konnten Schüler im Vorfeld Aufsätze zum Thema „Aufgehende Sterne“ einreichen. Dabei ging es speziell um die Behandlung der Begriffe Respekt, Fairplay oder Integration/Gemeinschaft. Aber auch das offizielle Turnierplakat wurde im Rahmen eines Plakatwettbewerbs gefunden. Hier hatten Schüler die Möglichkeit Designs einzureichen. Unter 49 vielfältigen Einsendungen gewann schließlich die 17-jährige Schülerin Hannah Möller aus Karlsruhe. Zusätzlich wurden drei Sonderplakate ausgewählt, die speziell in den Spielregionen Stuttgart, Mannheim und Ulm  eingesetzt werden.

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Eigene Kanäle für die Generation Online

Neben der klassischen Vermarktung ist die digitale Präsenz speziell innerhalb der jungen Zielgruppe unumgänglich. So wurden für die U19-Euro logischerweise offizielle Kanäle auf Social Media eingerichtet. Begeisterte können dem Turnierverlauf auf Facebook, Instagram und Twitter folgen und alles rund um die U19-Europameisterschaft erfahren. Der passende Hashtag steht ja schon bereit: #aufgehendeSterne. Übrigens gibt es auch eine offizielle Hymne zum Turnier. Diese kommt von Sänger Dominic Sanz.

In der Schlussbetrachtung scheint die Begeisterung und Euphorie für das Turnier bereits groß zu sein. Neben dem gelungenen Kommunikationskonzept sprechen vor allem die bereits 135.000 verkauften Tickets dafür. Das Finalspiel, aber auch die ersten beiden Partien der deutschen Auswahl sind bereits ausverkauft. Als Mehrwert für die Region erhofft sich Rajber viele Jugendliche und Kinder, die sich im Nachgang des Turniers im Fußballverein anmelden oder sich im Fußball als Schiedsrichter, Trainer oder Betreuer engagieren. Außerdem soll die Jugend- und Talentförderung des DFB aus nächster Nähe beobachtet werden können. Eigentlich kann es also nur Gewinner geben, erst Recht, wenn am Ende der Pokal für die DFB Junioren rausspringt.

Offizielle Turnier-Webseite: www.dfb.de/U-19-Junioren
Tickets gibts hier!

Bilder: DFB

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